27 September 2022

Erdgasleck in den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 Richtung Europa

arabische und internationale Nachrichten

Stokholm, der 27. September /QNA/ Die schwedischen und dänischen Behörden gaben heute bekannt, dass an zwei Stellen der russischen Ostseepipeline Nord Stream 1 Gas austrat, kurz nachdem ein Leck im nahe gelegenen Projekt Nord Stream 2 entdeckt worden war. Das russische Unternehmen Gazprom erklärte außerdem, dass das Pumpen von russischem Gas nach Europa über den "Nordstrom" selbst bei der Behebung der Schäden eingestellt worden sei.
Die schwedische Seefahrtsbehörde berichtete, dass sie eine Warnung wegen zwei Lecks in der Nord Stream 1-Pipeline in schwedischen und dänischen Gewässern herausgegeben habe, kurz nachdem ein Leck im benachbarten Nord Stream 2-Projekt entdeckt worden war.
"Es gibt zwei Lecks in Nord Stream 1, eines in der schwedischen und das andere in der dänischen Wirtschaftszone, die im Nordosten der dänischen Insel Bornholm sehr nahe beieinander liegen."
Dan Jørgensen, der dänische Energieminister, sagte, die Behörden hätten nach den Lecks eine Erhöhung der Alarmstufe für den Energie- und den Erdgasversorgungssektor beantragt.
Gazprom gab heute außerdem bekannt, dass das Pumpen von russischem Erdgas nach Europa durch den "Nordstrom" vollständig eingestellt wurde und so lange andauern wird, bis die Schäden an der Ausrüstung behoben sind.
Zwar blieb der Pumpvorgang von Erdgas durch die Ukraine wie zuvor - etwa 42,4 Millionen Kubikmeter pro Tag.
Das russische Unternehmen erklärte, dass bei der Instandhaltung der letzten Gaspumpeinheit, die im "Nordbach" betrieben wurde, Öllecks festgestellt wurden und das Pumpen von Gas durch die Pipeline vollständig unterbrochen wurde, bis die Ausfälle freigelegt waren.
Die Pipeline ist einer der Brennpunkte in Europas Energiekrieg mit Moskau seit dem Ukraine-Krieg im Februar, der die wichtigsten westlichen Volkswirtschaften beschädigt und die Erdgaspreise in die Höhe getrieben hat.
Es handelt sich bei Nordstream um eine Doppelpipeline, die seit November 2011 Erdgas von Russland durch die Ostsee nach Europa liefert, mit einer Gesamtmenge von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr und über 50 Jahre lang, wie vereinbart.
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