15 September 2022

Katar drückt seine Besorgnis über die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen wegen der bewaffneten Konflikte aus

Genf, der 14. September /QNA/ Katar äußerte sich besorgt über die durch bewaffnete Konflikte verursachten wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen sowie über deren schwerwiegende Folgen für die Ernährungssicherheit und die zunehmende Armut.
Gleichzeitig begrüßte Katar die Ernennung von Herrn Volker Türk zum Hohen Kommissar für Menschenrechte und wünschte ihm viel Erfolg bei der Ausübung seines Amtes.
Dies ging aus der Erklärung Katars hervor, die die Ständige Vertreterin Katars in Genf, Frau Hind bint Abdulrahman Al-Muftah, vor dem Menschenrechtsrat auf dessen 51. Tagung im Rahmen der allgemeinen Aussprache über die vom Hohen Kommissar für Menschenrechte vorgenommene Aktualisierung abgab.
Frau Al-Muftah sagte, Katar stimme mit den Aussagen des Updates überein, dass kollektive multilaterale Maßnahmen eine günstige Gelegenheit bieten, das in den internationalen Menschenrechtsnormen verankerte Engagement zu vertiefen. Sie wies außerdem darauf hin, dass kollektive Zusammenkünfte wie Großereignisse und Demonstrationen eine Rolle bei der Stärkung der Kommunikation zwischen Gesellschaften und Völkern spielen könnten.
Sie brachte auch die Hoffnung Katars zum Ausdruck, dass die Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2022 dazu beitragen wird, die Werte und Grundsätze der Menschenrechte voranzutreiben.
Ihre Exzellenz wies darauf hin, dass Katar kürzlich die Initiative "Sport für Entwicklung und Frieden" eingeleitet habe, die die Rolle des Sports bei der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele betonen, humanitäre und Entwicklungsbemühungen unterstützen und soziale Initiativen fördern werde, um die Werte der Toleranz, des Friedens und der Integration zu festigen.
Dann berichtete Ihre Exzellenz, dass der Qatar Development Fund kürzlich eine Vereinbarung mit dem Welternährungsprogramm (WFP) unterzeichnet hat, um einen Beitrag von 10 Millionen US-Dollar zur Unterstützung humanitärer Maßnahmen zu leisten, die den Grundbedarf an Nahrungsmittelsicherheit decken.

Al-Muftah drückte die katarische Verurteilung dessen aus, was in dem Update über die wachsende Zahl von Opfern und Verletzten unter Palästinensern erwähnt worden war, insbesondere Kindern, die durch die israelischen Besatzungstruppen getötet, verletzt oder verhaftet worden. Laut Frau Al-Muftah verurteilt Katar vor allem die Ermordung der fünfjährigen Alaa Qaddoum nach der Bombardierung von Gaza-Stadt durch die israelischen Besatzungsbehörden im vorigen Monat, als sie von Raketensplittern tödlich an der Stirn getroffen wurde, was die Zahl der palästinensischen Kinder, die seit dem Jahr 2000 den Märtyrertod erlitten haben, auf 2230 erhöht.
In diesem Zusammenhang wiederholte Ihre Exzellenz, dass Katar die Ermordung der Journalistin Shireen Abu Akleh durch die israelischen Besatzungstruppen während der Arbeit scharf verurteilt. Sie bekundete außerdem die Unterstützung Katars für den Aufruf des Hohen Kommissars, eine strafrechtliche Untersuchung im Einklang mit internationalen Rechtsnormen durchzuführen, um die Verantwortlichen für dieses Verbrechen vor Gericht zu stellen.
IE Al-Muftah fügte hinzu: "Wir hatten gehofft, dass sich diese mündlich vorgetragene Aktualisierung mit der Menschenrechtslage in Syrien befassen würde, insbesondere nachdem mehr als elf Jahre vergangen sind, die von schweren Verstößen und Verbrechen gegen das syrische Volk geprägt waren, und die militärischen Operationen fortgesetzt wurden, ohne dass eine politische Lösung in Sicht ist, an die das syrische Regime nicht glaubt. Dies geschieht, während die Verantwortlichen für diese Verstöße und Verbrechen weiterhin Straffreiheit genießen und jeglicher Hinterfragung entgehen, was sie dazu veranlasst, ohne jegliche Furcht noch mehr zu begehen.



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