19 Januar 2023

Der Schura-Rat in Togo zur Teilnahme an einer parlamentarischen Konferenz über Terrorismusbekämpfung

 

Lome, den 19. Januar /QNA/ Eine Abordnung des Schura-Rates nahm an der hochrangigen parlamentarischen Konferenz über die Verhütung und Bekämpfung von Terrorismus und gewalttätigem Extremismus sowie über die Rolle der afrikanischen Jugend in diesem Bereich teil.
Die zweitägige hochrangige afrikanische Parlamentskonferenz begann am Donnerstag in Lome, der Republik Togo.
Die Konferenz wurde vom Büro des Programms der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Terrorismus (UNOCT) mit Sitz in Doha organisiert. Unterstützt wurde es vom Schura-Rat und in Zusammenarbeit mit der Nationalversammlung der Republik Togo, der Afrikanischen Parlamentarischen Union (APU), dem Gemeinsamen Parlamentarischen Komitee der Fünfergruppe in der Sahelzone sowie dem Interparlamentarischen Komitee der Fünfergruppe für die Sahelzone.
Die Konferenz, an der die nationalen Parlamente Afrikas, afrikanische parlamentarische Versammlungen und Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen und die zuständigen UN-Organisationen teilnehmen, beschäftigt sich mit der Frage, wie die Parlamentsabgeordneten das Engagement der Jugend in politischen Entscheidungsprozessen fördern und das Bewusstsein für die wichtige Rolle schärfen können, die die Jugendlichen in Afrika bei der Verhinderung von Extremismus übernehmen sollten.
SE Saad bin Ahmed Mohammed Al Mohannadi, Mitglied des Schura-Rates, betonte in seiner Rede am ersten Tag der Konferenz, dass der Staat Katar weiterhin alle Aktivitäten der Vereinten Nationen unterstützt, sei es materiell oder moralisch, gemäß den Richtlinien der weisen Staatsführung, insbesondere die Initiativen, die die Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus sowie die Beseitigung ihrer Ursachen und das Versiegen ihrer Quellen bezwecken. Außerdem sollen die internationale Sicherheit und der Frieden als wichtige Voraussetzungen für die Verwirklichung der nachhaltigen Entwicklungsziele gefestigt werden, so Al Mohannadi.
Seine Exzellenz fügte hinzu, dass die Bemühungen des Staates Katar bei der Bekämpfung der Terrorgefahr und der Unterstützung der UN-Initiativen von den Vereinten Nationen bei zahlreichen Gelegenheiten große Anerkennung und stehende Beifallsbekundungen erhalten haben.
Dabei betonte er die entscheidende Rolle der Jugend bei der Terrorismusbekämpfung und der Extremismusprävention und wies darauf hin, dass die Jugendlichen bis zu zwei Drittel der Bevölkerung der afrikanischen Länder darstellen und die aktiven Gruppen sind, die die Länder bei der Entwicklung, dem Fortschritt und dem Voranbringen der afrikanischen Gemeinschaften brauchen.
Der Kampf gegen den Terrorismus betreffe alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere die Jugendlichen, betonte er und hob ihre entscheidende Rolle für den Fortschritt und die Entwicklung der Gemeinschaften in Afrika und der Welt hervor, zusätzlich zur Bekämpfung aller Geißeln und Krankheiten, die eine Bedrohung für die Gemeinschaften bilden.
Darüber hinaus rief seine Exzellenz dazu auf, den jungen Menschen alle angemessenen Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit sie eine positive Rolle bei der Bekämpfung aller Risiken spielen können, die die Gemeinschaften bedrohen. Diese Risiken stellen eine echte Gefahr für den internationalen Frieden und die Sicherheit dar und behindern die Entwicklung und den Fortschritt der Länder erheblich.
Das Mitglied des Schura-Rats würdigte die parlamentarische Arbeitsgruppe zur Terrorismusbekämpfung für Afrika und lobte die Rolle des UNOCT bei der Einrichtung der betreffenden Arbeitsgruppe.
SE Al Mohannadi führte weiter aus, dass der Terrorismus ein weltweites Phänomen sei, das alle Regionen der Welt beunruhige. Er halte an der Einrichtung der parlamentarischen Arbeitsgruppe zur Terrorismusbekämpfung für Afrika fest und hoffe, dass sie ihre Arbeit fortsetzen werde, um kreative Initiativen und Vorschläge für die internationalen Bemühungen zur Beseitigung von Terrorismus und Extremismus zu unterbreiten.
Geplant ist, dass die erste Sitzung der parlamentarischen Arbeitsgruppe zur Terrorismusbekämpfung für Afrika am Freitag stattfindet. Im Rahmen eines interparlamentarischen Dialogs sollen die dringlichsten Herausforderungen im Zusammenhang mit der Extremismusprävention und der Durchsetzung der Rechtsvorschriften zum Schutz der Terrorismusopfer sowie die Möglichkeiten zur Bewältigung der zunehmenden Schwierigkeiten der Gesetzgeber auf dieser Ebene erörtert werden.


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