23 Januar 2023

Der Schura-Rat verurteilt die Erlaubnis der schwedischen Behörden zur Verbrennung des Heiligen Koran


Doha, den 23. Januar /QNA/ Der Schura-Rat verurteilte aufs Schärfste, wie die schwedischen Behörden zuließen, dass ein Extremist vor der türkischen Botschaft in Stockholm den Heiligen Koran verbrannte. Die Erlaubnis für ein derart beschämendes Verhalten sei eine Provokation für die Gefühle von etwa 2 Milliarden Muslimen und führe zu Hassreden und Gewalt.
Das wurde bei der regelmäßigen Wochensitzung des Rates gemeldet, die heute in der Halle Tamim bin Hamad am Hauptsitz des Rates unter dem Vorsitz von S.E. Hassan bin Abdullah Al-Ghanim, dem Vorsitzenden des Rates, stattfand.
Dieser ungeheuerliche Schritt, so betonte der Rat, stehe im Widerspruch zu den Gesetzen und Vereinbarungen, die die Achtung der religiösen Heiligtümer der Menschen vorsehen, und verstoße gegen die Menschenrechtsgrundsätze, die das Recht auf Glaubensfreiheit und den Schutz von Heiligtümern und Bräuchen erklären.
Ferner äußerte sich der Schura-Rat erstaunt über das Schweigen der Behörden einiger europäischer und westlicher Länder angesichts des kontinuierlichen Angriffs auf die islamische Religion mit der Begründung, die Meinungsfreiheit zu garantieren. Er stellte fest, dass diese Doppeldeutigkeit des Begriffs der Meinungsfreiheit immer wieder Übergriffe auf den Islam erlaube und zu dem wachsenden Phänomen der "Islamophobie" führe, und dass er auch dazu beitrage, den Graben zwischen Ost und West zu vertiefen.
Der Rat warnte vor den Gefahren einer Eskalation rassistischer und extremistischer Hetze sowie von Hasskampagnen gegen den Islam. Er betonte, dass dies zu mehr Hass und Gewalt führen sowie Terrorismus und Extremismus befeuern würde.
Im Namen des katarischen Volkes ruft der Rat alle Parlamente der islamischen Welt und die arabischen und islamischen parlamentarischen Föderationen dazu auf, einen ernsthaften Schritt zu tun, um eine geschlossene islamische Position einzunehmen, die dafür sorgt, dass die heiligen Stätten nicht angegriffen oder verletzt werden, und die verhindert die Wiederholung ähnlicher Übergriffe.

Andererseits hat der Schura-Rat im Laufe der Sitzung den Vorschlag einiger Mitglieder für eine allgemeine Debatte über die Verfehlungen bestimmter Personen und Unternehmen bzw. deren negative Auswirkungen auf die Umwelt erörtert.
In diesem Zusammenhang wiesen die Mitglieder des Rates auf das große Interesse Katars an der Umwelt hin, das in der Verfassung des Landes verankert sei. Dies spiegele sich auch in der nationalen Vision 2030 des Landes in Bezug auf die Umweltschutzentwicklung wider.
Sie betonten, dass die Zerstörung einiger Landflächen von Einzelpersonen und Unternehmen eine erhebliche Beeinträchtigung darstelle, insbesondere da es sich in Katar um eine Wüstenlandschaft handele.
Sie äußerten sich warnend über die Ernsthaftigkeit von Eingriffen in die Umwelt infolge der Ablagerung von Baurückständen, Abfällen, Überweidung und anderen umweltschädlichen Aktivitäten, obwohl es Gesetze und Vorschriften gebe, die solche Verhaltensweisen unter Strafe stellen.
Die Abgeordneten betonten die Notwendigkeit, die Gesetze durchzusetzen, die Aufsicht und die Rechenschaftspflicht zu verschärfen, um das Phänomen des umweltschädigenden Verhaltens zu verringern.
Der Rat beschloss, den Bericht an den Ausschuss für öffentliche Dienste und Staatseinrichtungen zu überweisen, damit dieser ihn untersucht und seinen entsprechenden Schlussbericht vorlegt.

Der Rat beschäftigte sich auch mit einem Gesetzentwurf zur Überarbeitung einiger Bestimmungen des Gesetzes Nr. 18 von 2017 über die öffentliche Hygiene, der von der Regierung übermittelt wurde, und beschloss, ihn an den Ausschuss für öffentliche Dienste und Staatseinrichtungen zur Behandlung zu überweisen und ihm seinen Bericht vorzulegen.
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