Sechs neue Länder werden ab Januar 2024 der BRICS-Gruppe beitreten
Johannesburg, den 24. August /QNA/ Die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Gruppe, die die größten Bevölkerungsblöcke umfassen und es versuchen, das globale System neu zu gestalten kündigte heute an, dass ab dem kommenden Jahr sechs neue Länder dem Block der großen aufstrebenden Wirtschaftsmächte beitreten werden, nämlich Argentinien, Äthiopien, der Iran, Saudi-Arabien, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Die fünf BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) haben auf ihrem jährlichen Gipfel in Johannesburg beschlossen, den sechs Ländern ab dem 1. Januar 2024 die Vollmitgliedschaft zu gewähren.
Der chinesische Präsident Xi Jinping sagte nach der Genehmigung der Erweiterung der Gruppe: "Die Erweiterung der Mitgliedschaft ist ein historisches Ereignis". Er betrachtete die Aufnahme der neuen Mitglieder als einen neuen Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Staaten.
Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva brachte seinerseits seine uneingeschränkte Unterstützung für den Beitritt der neuen Mitglieder zum Ausdruck, der eine Erweiterung der Fähigkeiten und der Stärke der "BRICS" bedeuten würde, die von nun an etwa 46 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren und einen größeren Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung haben werden.
Die Aufforderungen zur Erweiterung der Gruppe beherrschten die Tagesordnung des dreitägigen Gipfeltreffens in Johannesburg. Dabei wurden die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Blocks über das Tempo und die Kriterien für die Aufnahme neuer Mitglieder deutlich.
Trotz der Unterschiede waren sich die BRICS-Führer einig, dass das internationale System von westlichen Ländern und Institutionen geprägt ist und nicht den Interessen der Entwicklungsländer dient.
Fast zwanzig Länder stellten einen offiziellen Antrag auf Beitritt zu der Gruppe, die ein Viertel der Weltwirtschaft und mehr als drei Milliarden Menschen repräsentiert, aber die Beratungen endeten mit der Annahme der Mitgliedschaft von nur sechs von ihnen.
Der Gipfel beleuchtete die Meinungsverschiedenheiten mit den westlichen Ländern über den Krieg in der Ukraine und die Unterstützung und behaupteten ihre Ablehnung der Isolation Russlands durch die westlichen Nachbarn.
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